Beim Widerstandskongress "Schöner wär's wenn's schöner wär" im Schauspiel Frankfurt:
Ein paar Leute spielen friedlich Federball und blockieren damit den Durchgang zwischen den Bereichen "schöner wär´s" und "schöner ist´s".

Immer mehr "Melancholiker" tauchen auf, schick gemacht, schwarz, weiß, schwarz-weiß-gestreift. Alle tragen Hausschuhe und haben irgendwie einen Tick.
Sie stellen Fragen, ihre eigene Existenz betreffend, backen Waffeln, ein Bär puzzelt, sie haben seltsame Vorlieben oder warum muss sich ein Teilnehmer an einem Widerstandskongress mit einer Umzugs-kartongroßen schwarzen Umhängetasche, randvoll mit Stofftieren herumdrücken?

350 gestreifte Kissen werden verteilt, es wird von einer Kissenschlacht gemunkelt. Ein junger Mann sitzt alleine vor einer Torte, eine Frau tippt Gedichte und verschenkt sie, aus einer Spielhölle dringt rotes Licht, die schüchterne Rehguerilla sitzt immer in der letzten Reihe und mittendrin sitzt eine Frau mit Tupperdose auf dem Schoß, bietet den anderen im Publikum Apfelschnitzen an. Ein Mädchen trägt mit einem großen Pinsel Rouge auf, nur ganz leicht, nur so ein bisschen, dann ist sie schon zufrieden.

Am Schluss dann die Kissenschlacht, vielleicht war der Wodka schuld?

Das Team des 24.Schmalclubs am 12.Februar 2005 waren: Silke Bauer, Bernd Euler und Bettina Lauck.