Vom 21. Oktober bis zum 22. November 2002 konnten alle die ehemaligen Büroräume, in der Domstraße 1-5, im alten Hauptzollamt Montags bis Freitags von 8:00-22:00 Uhr als Aufenthaltsort und Treffpunkt nutzen. Das etablierte Schmalclubpublikum traf hier auf Zufallsgäste und alle möglichen anderen Leute jeden Alters.

Hase und Igel bot Platz zum kochen, spielen, lesen und pausieren, und um alles das tun, was einigen noch so einfiel. Hase und Igel war eine provisorische Einrichtung, eine Institution auf Zeit und ein beschützter Freiraum .

Im Vorraum gab es eine lange Leiste an der Wand, an der Kleiderhaken montiert waren, damit jeder Gast seine Jacke oder Mantel an einen eigenen Haken hängen konnte. Eine Küche mit Unmengen von Tellern, Gläsern und Tassen, einem Kühlschrank, vier Herdplatten und Spülbecken. Ein Radio war auch da. Weiter gab es ein Zimmer mit einem großen Tisch, an dem die Gäste essen, sich unterhalten oder „Versammlungen“ abhalten konnten. Im Prinzip konnte man alle Möbel leicht von einem in ein anderes Zimmer tragen. Das Wohn- und Spielzimmer war mit Sofa, Teppichen, Wolldecken und Stehlampen eingerichtet. Die Kinder konnten mit großen Pappkartons, Brettern und Pappröhren spielen.

Dia-Abende, Schönheits- Pflege. Musik-, Film und Kochabende.- wurden von den Gästen organisert. Häufig wurde da die Öffnungszeiten am Abend weit übreschritten. Montags und Freitags gab es Abends einen großen Topf Suppe. Zu diesen Abendessen fanden sich meistens zahlreiche Gäste ein.

Hauptsächlich zeichnte sich Hase und Igel dadurch aus daß kein besonderes Programm geplant war. Hier ging es darum Zeit und Raum auf zwanglose weise mit anderen teilen zu können. Die wichtigste Person, abgesehen von den Gästen, war Viviana, Sie war als Haushälterin, Vermittlerin und Ansprechpartnerin.unersetzlich. Sie betreute den Schmalclub und die Gäste mit Begeisterung.

Betty Rothe hat den 20.Schmalclub ins Leben gerufen, geplant, organisiert und betreut.