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Dieses Mal konnte man
keine Tickets für den Schmalclub kaufen, man mußte sie
eintauschen.
Im Vorfeld konnte jeder Gast via Telefon oder Email anmelden, was
er gerne für eine Eintrittskarte eintauschen möchte: Kästen
Bier, 0ixer, Töpfe, Schnur, Scheren, Stühle, Kühlschränke,
Pflanzen, Theaterstücke, Spiele, Platten, Musikauflegen, Netze,
Bälle, Lichterketten, Lampen, Nudeln, Karotten, Wasser, Sekt,
Konfetti, Tapeziertische, Gebutrstagstorte, Knete, Decken, Kissen,
Lampions, Eimer, Lappen, Schnäpse, Gokartbahn, Tischtennisschläger,
Waffelteig, Ventilatoren. Alle Wünsche wurden koordiniert,
teilweise Ratschläge gegeben, an welchen Artikeln es für
diesen Abend noch mangele.
Am Samstag, den 28.September 2002 kamen dann alle Gäste in
ein leere Bockenheimer Depot. Alles, aber auch wirklich alles (außer
einem Mikrofon in der Mitte des Raumes) wurde mitgebracht. jede
Sitzgelegenheit, jedes Kabel, jedes Licht. 300 Gäste organisierten
sich, bauten, kochten, spielten, führten vor, machten Musik.
Jedes Getränk war gratis, jedes Essen, jede Aktivität.
Es floß am gesamten Abend kein Geld. Besucher, die versuchten,
mit Geld an der Veranstaltung teilzunehmen, wurden abgewiesen.
Patrick Koch hat den 18.Schmalclub 'Hier geht noch was' auf die
Beine gestellt, so weit wie möglich im Vorfeld strukturiert
und organisiert .
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